Der Frühling ist da - und unsere neuen Trainees auch!
Die Jahreszeit des Neuanfangs hat begonnen und nicht nur die Knospen blühen auf. Zum Start im April heißen wir den neuen Traineejahrgang der FI herzlich willkommen!

Karina bewarb sich für das Mentoring-Programm, um Orientierung in einer wichtigen Karrierefrage zu finden: Sollte sie in der Projektleitung bleiben, aber in neuen Themenbereichen, oder wäre eine Fachkarriere oder eine Führungsrolle der nächste Schritt?
Letztlich hat sie sich für die Führungsrolle entschieden – bestärkt durch den Austausch mit ihrem Mentor Timo, der selbst eine erfahrene Führungskraft ist. Als ihr dann direkt eine Stelle angeboten wurde, war Karina sich unsicher, ob sie wirklich schon bereit dafür war – oder ob sie zuvor noch ein Entwicklungsprogramm für Nachwuchsführungskräfte durchlaufen sollte (das es bei der FI gibt). Kolleg:innen, Vorgesetzte und Personalentwicklung bestärkten sie darin, dass sie bereits die erforderlichen Fähigkeiten, die Reife und das richtige Mindset für die Führungsrolle mitbrachte und dass ein Entwicklungsprogramm nicht notwendig war. Trotzdem fiel es Karina schwer, das zu glauben. Die Personalentwicklung der FI organisierte dann ein unabhängiges Assessment für sie. Das Ergebnis bestätigte, dass sie tatsächlich bereit für die neue Rolle war.
Diese Unsicherheit – sich eine Rolle nicht sofort zuzutrauen und erst noch externe Bestätigung zu suchen – kennen vermutlich viele Frauen. herCAREER im Interview mit Karina von Roon, Abteilungsleiterin bei der Finanz Informatik.
„Vertraut nicht nur euren Zweifeln – sondern holt euch aktiv Rückmeldung und Unterstützung“
herCAREER: Worum ging es dir, als du dich für eine Teilnahme am Mentoring-Programm deines Arbeitgebers entschieden hast? Wie hat es dir dann geholfen, die Entscheidung für eine Führungsrolle zu treffen?
Karina von Roon: Nach mehreren Jahren als Projektleiterin für Fusions- und Migrationsprojekte verspürte ich einen innerlichen Drang nach Weiterentwicklung und Veränderung. Doch die große Frage war: In welche Richtung soll es gehen? Bleibe ich in der Projektleitung, aber mit einem neuen thematischen Fokus? Oder wäre eine Fach- oder Führungsrolle der bessere nächste Schritt für mich?
Genau in dieser Phase der Orientierung startete mein Arbeitgeber, die Finanz Informatik, ein Mentoring-Programm für Frauen – ein perfekter Zeitpunkt für mich, um mich aktiv mit meiner Zukunft auseinanderzusetzen. Ich habe mich sofort beworben, weil ich mir dadurch erhoffte, Klarheit über meine Optionen zu gewinnen und eine fundierte Entscheidung für meinen nächsten Karriereschritt zu treffen.
Das Mentoring-Programm bot die ideale Gelegenheit, mir diese Fragen bewusst zu stellen. Oft sind wir so sehr in unsere operativen Aufgaben eingebunden, dass kaum Zeit für Selbstreflexion bleibt. Durch den regelmäßigen Austausch mit meinem Mentor Timo habe ich mir diese Zeit genommen. Wir haben intensiv darüber gesprochen, wo meine Stärken liegen, was mich motiviert und welche Entwicklungsmöglichkeiten sich mir innerhalb der Finanz Informatik bieten.
Schließlich wurde mir klar: Ich möchte nicht nur Projekte steuern, sondern aktiv ein Team formen, Verantwortung übernehmen und eine Kultur des Vertrauens und Teamgeists fördern. Diese Erkenntnis hat mich in meiner Entscheidung bestärkt, die Herausforderung als Führungskraft anzunehmen.
herCAREER: Welche Rolle spielten das Feedback und die Bestätigung von anderen für dein Vertrauen in deine Fähigkeiten?
Karina von Roon: Als mir noch während des Mentoring-Programms eine Führungsrolle angeboten wurde, stellte sich mir eine ganz neue Frage: Bin ich wirklich bereit dafür? Oder sollte ich zunächst noch ein Entwicklungsprogramm für Nachwuchsführungskräfte durchlaufen, um mich besser auf diese Verantwortung vorzubereiten?
Ich bin ein sehr selbstkritischer Mensch, daher hat auch bei dieser Frage das Feedback meines Umfelds für mich eine große Rolle gespielt.
Es war wertvoll, Rückmeldungen von Kolleg:innen und Vorgesetzten zu erhalten, die mich über Jahre hinweg begleitet haben und meine Stärken gut einschätzen konnten. Sie haben mich ermutigt und mir gespiegelt, dass ich bereits die Fähigkeiten, die Reife und das richtige Mindset für eine Führungsrolle mitbringe.
Trotzdem fiel es mir schwer, das zu glauben.
Der entscheidende Impuls kam dann von der Personalentwicklung, die für mich ein unabhängiges Assessment organisiert hat. Das Ergebnis bestätigte erneut: Ich bin bereit.
Diese Erfahrung hat mir gezeigt, dass Selbstzweifel oft hartnäckiger sind als die Realität – selbst wenn alle Zeichen auf Grün stehen. Und ich glaube, dass es da vielen Frauen ähnlich geht. Manchmal braucht es einen Impuls von außen, um das eigene Potenzial wirklich anzuerkennen und um das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu verinnerlichen.
herCAREER: Hast du einen Rat an andere Frauen, die unsicher sind, ob sie sich eine Führungsrolle zutrauen sollten?
Karina von Roon: Mein wichtigster Rat: Vertraut nicht nur euren Zweifeln – sondern holt euch aktiv Rückmeldung und Unterstützung. Selbstkritik ist eine wertvolle Eigenschaft, aber sie sollte euch nicht davon abhalten, eure Möglichkeiten auszuloten.
Hier sind einige Dinge, die mir geholfen haben:
Letztendlich ist Führung kein Zustand, den man irgendwann erreicht, sondern ein Entwicklungsprozess. Perfekte Führungskräfte gibt es nicht – aber es gibt Menschen, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, zu lernen und ihr Team zu fördern. Wenn ihr das für euch wollt, dann traut euch, den ersten Schritt zu gehen.
herCAREER: Bei herCAREER geht es vor allem um den fachlichen Austausch, der auf den persönlichen Erfahrungen und dem Wissen der Austauschpartner:innen aufsetzt. Zu welchen Themen kannst du als Austauschpartnerin fungieren – in Schlagworten?
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Quelle: herCAREER
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