Finanz Informatik zieht rundum positives Fazit

Digitale Finanzplattform ausgebaut

Zahlreiche Innovationen für das Banking von morgen bereitgestellt

Haspa als größte deutsche Sparkasse nutzt OSPlus

Verbund gestärkt

Mehr als 1,9 Mrd. Euro Umsatzerlöse - IT-Kosten „im Griff“

Gesellschafterentscheidungen für Kontinuität in der FI-Geschäftsführung getroffen

05.06.2019

Frankfurt, 5. Juni 2019 --- Die Finanz Informatik (FI), der bundesweit tätige IT-Dienstleister und Digitalisierungspartner der Sparkassen-Finanzgruppe, zieht anlässlich der Feststellung des Jahresabschlusses durch die Gremien Ende Mai ein rundum positives Fazit. Mit dem Ausbau der gemeinsamen Gesamtbanklösung OSPlus zur digitalen Finanzplattform legt die FI erfolgreich den Grundstein für die digitale finanzielle Heimat der Sparkassenkunden. Dem Motto des FI-Forums in 2018 „#VorausDenkenMachen" folgend hat die FI mit der Entwicklung wichtiger Innovationen ihren Anspruch als Treiber und Motor der Digitalisierung in der Sparkassen-Finanzgruppe unterstrichen. Zu den Highlights gehören zum Beispiel der Start von Instant Payment und Multibanking, die Erweiterung von Kwitt als Handy-zu-Handy-Bezahlverfahren und der Start des Voice-Banking per Google Assistant. Insgesamt hat die FI zusammen mit ihren Tochterunternehmen im Jahr 2018 durch die Leistungen für die Sparkassen und die weiteren Kunden aus dem Verbund (insb. Landesbanken, Deka, Landesbausparkassen, öffentliche Versicherer) Umsatzerlöse von über 1,9 Mrd. Euro in einem wachsenden und dynamischen IT-Markt erzielt. Wichtige personelle Entscheidungen haben das Vertrauen der Gesellschafter in die FI und die Fortsetzung der erfolgreichen Arbeit zum Ausdruck gebracht.

Digitale Finanzplattform ausgebaut

Die FI entwickelt zusammen mit ihren Kunden und Partnern im Verbund sowie gemeinsam mit den FI-Töchtern die digitalen Lösungen für das Banking von morgen. Sparkassen und FI sind dabei gefordert, die Digitalisierung aktiv zu gestalten und den Sparkassenkunden auch in der digitalen Welt eine finanzielle Heimat zu schaffen. „In 2018 haben wir mehr als 300 Mio. Euro in OSPlus investiert und zahlreiche innovative Lösungen für unsere Kunden realisiert“, so F.-T. Brockhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung der FI. „Gemeinsam mit den Sparkassen und Verbundunternehmen bauen wir eine digitale Plattform, die den Anlaufpunkt von Privat- und Firmenkunden für alle ihre finanziellen Angelegenheiten bildet und diese mit Angeboten ergänzt, die über das klassische Banking hinausgehen. Eine Plattform, die die digitalen Lösungen nutzbringend mit der persönlichen Beratung und Betreuung vor Ort in den Instituten eng verknüpft. Denn dies ist und bleibt ein wesentlicher Erfolgsfaktor der Sparkassen im Wettbewerb.“
Mit der digitalen Finanzplattform bekommen Sparkassenkunden Zugang zum gesamten Leistungs- und Serviceangebot der S-Finanzgruppe – inklusive ergänzender angebundener Mehrwertdienste. Hierzu wurde neben der Internet-Filiale auch die S-App, die Banking-App der Sparkassen, in 2018 kontinuierlich ausgebaut. Zwischenzeitlich nutzen mehr als 7 Mio. Kunden die von der FI entwickelte S-App. Damit ist sie die mit Abstand populärste Banking-App in Deutschland. Anfang 2019 wurde sie zudem von Stiftung Warentest zur besten Banking-App gekürt.
Neben den digitalen Wegen wird auch die persönliche Beratung vor Ort in den Instituten mit zahlreichen Weiterentwicklungen unterstützt. Mit OSPlus_neo steht den Sparkassen eine integrierte Multikanal-Lösung zur Verfügung, die eine vollständige kanalübergreifende Prozessbegleitung ermöglicht. Das neue Vertriebs-Frontend verbindet die technischen Möglichkeiten aller Vertriebskanäle mit der persönlichen Beratungskompetenz der Mitarbeiter. In 2018 standen vor allem der Rollout für Privatkunden im Vordergrund. 2019 liegt der Schwerpunkt bei den Gewerbe- und Firmenkunden, für die zahlreiche neue OSPlus_neo-Prozesse bereitgestellt werden.

Infrastrukturleistungen ausgebaut – starkes Wachstum geplant

Neben dem Ausbau von OSPlus zur digitalen Finanzplattform und der Standardisierung der Geschäftsprozesse auf der Basis von OSPlus unterstützt die FI mit der Rezentralisierung die technische Standardisierung in den Sparkassen. Hierfür werden zukunftsweisende Geschäftsmodelle (z. B. „ITServicesComfort“) etabliert. Über Skaleneffekte hinaus profitieren die Institute hierbei auch von dem hohen Sicherheitsniveau und der Gewährleistung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen. In 2018 konnte mit den Sparkassen in diesem wachsenden Geschäftsfeld ein Umsatz von rund 54 Mio. Euro erzielt werden. Damit hat sich der Umsatz in den letzten drei Jahren verdoppelt. Auch in der Zukunft werden hier erheblich steigende Geschäftsvolumina erwartet. In den kommenden fünf Jahren ist eine Verdopplung der Umsätze gegenüber dem vergangenen Jahr geplant.

Höchste Stabilität und Sicherheitsstandards gewährleistet

„Bei allen Aktivitäten und Entwicklungen haben wir für unsere Kunden und die fast 50 Millionen Sparkassenkunden einen zuverlässigen und stabilen IT-Betrieb realisiert.“, erläutert FI-Chef F.-T. Brockhoff. Denn Sicherheit, Schutz und Integrität der Daten der Sparkassen und ihrer Kunden bleiben zentrale Aufgabe der FI. Hierfür werden die Abwehrmaßnahmen fortlaufend angepasst und weiterentwickelt. So wurde in 2018 das Security Operation Center (SOC) weiter ausgebaut sowie die Aktivitäten zur Abwehr von Phishing-Attacken verstärkt.

Digitale Innovationen für das Banking von morgen

„#VorausDenkenMachen“ – die FI hat auch in 2018 wieder zahlreiche digitale Innovationen bereitgestellt. Seit Frühjahr letzten Jahres können Sparkassenkunden ihren Kontostand per Google Assistant abfragen – damit zählt die FI zu den Vorreitern in Sachen Voice-Banking und baut diese Funktion nun kontinuierlich weiter aus. Ebenfalls im Frühjahr wurde Kwitt, das erfolgreiche Handy-zu-Handy-Bezahlverfahren der Sparkassen, zum Pendant der genossenschaftlichen Banken kompatibel und erreichte dank stetigem Wachstum bis heute 1,4 Millionen Kunden. Im Juli 2018 realisierte die FI eine der größten Veränderungen im Zahlungsverkehr seit Einführung des SEPA-Verfahrens: Zeitgleich ging für über 400 Institute der Sparkassen-Finanzgruppe Instant Payment in Betrieb. Damit kommen auf Wunsch Überweisungen binnen weniger Sekunden beim Empfänger an – unter der Voraussetzung, dass dessen Kreditinstitut ebenfalls Instant Payment unterstützt. Zudem wird im Laufe des Jahres die Unterstützung für Echtzeit-Sammler-Überweisungen folgen, mit denen beispielsweise Firmen auf einen Schlag Löhne oder Rechnungen in Sekunden bezahlen können. Im Vorgriff auf die PSD2-Regulierung wurde bereits im Sommer 2018 die Internet- Filiale um eine Multibanking-Funktion erweitert – Sparkassenkunden können nun Bankverbindungen von anderen Instituten lesend einbinden und so ihre Finanzen zentral im Blick behalten. Ab Mitte 2019 werden Kunden über das Multibanking der Sparkasse dann auch Transaktionen für ihre Konten bei dritten Banken auslösen können.

Zukunftsfeld Künstliche Intelligenz (KI)

Ende 2018 ging das neue KI-Competence Center „KIXpertS“ für die gesamte Sparkassen-Finanzgruppe an den Start. Es bündelt die KI-Expertise zu Technologien und Verfahren aus den Bereichen Data Analytics, Machine Learning und Predictive Computing für Sparkassen, Landesbanken, Verbundpartner und Servicegesellschaften der Gruppe. Als Wissens- und Informationsdrehscheibe vernetzt es die vielfältigen KI- und Digitalisierungsinitiativen in der Finanzgruppe. KIXpertS evaluiert die Reife von KI-Technologien und -Methoden und prüft deren Eignung für den Einsatz in der Praxis. Eine zentrale Aufgabe des KI-Competence Centers ist es, die Institute aktiv dabei zu unterstützen, KI-Technologien und -Methoden frühzeitig zu nutzen. Das KI-Competence Center wird von der FI gemeinsam mit der Tochter FI-SP betrieben.

Intensiver Austausch zu Digital-Themen auf dem FI-Forum 2018

Ende November 2018 fand das 9. FI-Forum in Frankfurt am Main statt. Es ist mit über 15.000 Teilnehmern, mehr als 200 Messeständen die größte Plattform zum Austausch zu digitalen Themen in der gesamten Sparkassen-Finanzgruppe und vermittelte den Besuchern einen 360-Grad-Blick auf die Themen Digitalisierung und Innovation.

Haspa als größte deutsche Sparkasse nutzt OSPlus

Seit April 2019 nutzt auch die Hamburger Sparkasse AG (Haspa), die größte deutsche Sparkasse, die Gesamtbanklösung OSPlus. Die erfolgreiche Einführung von OSPlus am Osterwochenende war Abschluss eines mehrjährigen Migrationsprojekts, in welchem in der Spitze bis zu 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Haspa und der FI im Projekt tätig waren. Der Wechsel der Haspa auf OSPlus ist ein weiterer Meilenstein zur Bündelung der Kräfte in der IT der Sparkassen-Finanzgruppe.

Geschäft mit Verbundpartnern ausgebaut

Neben den Sparkassen als wichtigste und stärkste Kundengruppe hat das Geschäft mit den Verbundpartnern aus der S-Finanzgruppe und den Landesbanken eine weiterhin hohe Bedeutung. Zusammen mit ihren Tochterunternehmen hat die FI im Jahr 2018 über 600 Mio. Euro Umsatz mit diesen Kunden erzielt. Auch hier war in 2018 die Positionierung von OSPlus als übergreifende, verbundweite digitale Finanzplattform sowie die tiefe Integration der Verbundpartner wie Deka, öffentliche Versicherer sowie Landesbausparkassen ein wesentlicher Treiber.
Entsprechend dieser Zielsetzung hat die FI gemeinsam mit den Landesbausparkassen in den vergangenen Jahren eine einheitliche Bausparlösung auf Basis von OSPlus entwickelt. Diese Lösung wird mittlerweile von fast allen Landesbausparkassen eingesetzt. Die LBS Bayern hat ebenfalls ein Migrationsprojekt gestartet und wird 2020 als letzte Landesbausparkasse die gemeinsame Bausparlösung einführen.
Neben den Landesbausparkassen wird OSPlus bei vier Landesbanken (Landesbank Berlin, LBBW, NordLB und SaarLB) in unterschiedlicher Funktionstiefe eingesetzt.
Mit dem Großprojekt der Haspa-Migration sowie den erfolgreichen Projekten im Verbund unterstreicht die FI ihre große Verantwortung bei der Etablierung einer Finanzplattform für die Sparkassen-Finanzgruppe bei gleichzeitiger Realisierung von Synergiepotenzialen.

Neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewonnen

Die Gewinnung neuer, gut ausgebildeter Fachkräfte ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die FI und im dynamischen IT-Markt eine wachsende Herausforderung. In 2018 konnten rund 300 neue Mitarbeiter eingestellt werden. Auch in 2019 hat die Einstellung von IT-Fachkräften sowie die Ausbildung und Förderung von Talenten eine sehr hohe Bedeutung. Dabei setzt die FI auch verstärkt auf die eigene Ausbildung. So wurde die Anzahl von neuen Auszubildenden und dualen Studenten für das Jahr 2019 von 60 auf 90 erhöht.

Jahresabschluss durch Gremien festgestellt

Im vergangenen Jahr erzielte die FI zusammen mit ihren Tochterunternehmen mit den Sparkassen und den Kunden aus dem Verbund einen Umsatz von insgesamt über 1,9 Mrd. Euro. Durch aktives Kostenmanagement gewährleistet die FI, dass die Sparkassen mit ihrer IT-Kostenposition im Marktvergleich weiterhin gut abschneiden.

Kontinuität in der Geschäftsführung

Neben der Feststellung des Jahresabschlusses haben die Gesellschafter der FI Ende Mai 2019 wichtige personelle Entscheidungen getroffen und die Verträge der Geschäftsführer Detlev Klage, Andreas Schelling und Michael Schürmann für weitere fünf Jahre verlängert. Darüber hinaus wurde Martin Waldmann, Generalbevollmächtigter der FI, im Hinblick auf das planmäßige Ausscheiden des Geschäftsführers Willi Bär im kommenden Jahr, mit Wirkung zum 1. März 2020 in die Geschäftsführung berufen.

Der digitale Jahresbericht „#VorausDenkenMachen“ unter www.f-i.de/jahresbericht2018 zeigt neben wirtschaftlichen Kenndaten weitere aktuelle Themen und Projekte der FI.

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Über die Finanz Informatik
Die Finanz Informatik mit Sitz in Frankfurt am Main ist der zentrale IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe. Zu ihren Kunden gehören 384 Sparkassen, sechs Landesbanken, die DekaBank, acht Landesbausparkassen, öffentliche Versicherer sowie weitere Unter-nehmen der Sparkassen-Finanzgruppe und der Finanzbranche. Die Finanz Informatik bietet kompletten IT-Service – von Anwendungsentwicklung über Infrastruktur- und Rechenzentrumsbetrieb bis hin zu Beratung, Schulung und Support. Mit OSPlus stellt das Unternehmen heute eines der führenden Gesamtbankensysteme für den deutschen Markt. Tochter-unternehmen wie die Finanz Informatik Technologie Service, die Finanz Informatik Solutions Plus, die Star Finanz und die inasys ergänzen mit ihren Leistungsangeboten das IT-Portfolio der Finanz Informatik.
Die Finanz Informatik übernimmt den Service für 117 Millionen Bankkonten; auf den Rechnern und Systemen werden jährlich mehr als 128 Milliarden technischer Transaktionen durchgeführt. Das Unternehmen beschäftigte Ende 2018 3.564 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

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Finanz Informatik
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Florian Schleicher
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