inasys

Moderne Beratung im Private Banking

Modern, noch nutzerorientierter und für den mobilen Einsatz geeignet – so sieht das Private Banking der Zukunft mit der inasys Vermögensanalyse (iVA) aus. Ein Ausblick auf die Beratungswelt von morgen.

ITmagazin 4/2018

»Werte managen« lautet das Credo der FI-Tochter inasys. Denn das Softwarehaus entwickelt und gestaltet leistungsfähige Portfoliomanagement- und Beratungssoftware, mit der die Sparkassen Kundenvermögen und -werte professionell analysieren, verwalten und steuern können. Damit versetzt der Standard-Softwareanbieter seine Kunden jeden Tag aufs Neue in die Lage, für die vermögenden Privatkunden Werte zu mehren und zu schaffen. Das Softwarehaus betreibt dieses Geschäft seit mehr als 30 Jahren mit wachsendem Erfolg. Das gelingt, weil es nicht nur die Werte seiner Kunden vorausschauend managt, sondern auch sein eigenes Kern-Asset, die Standard-Software. Dieses wird kontinuierlich weiterentwickelt und in regelmäßigen Abständen grundlegend modernisiert. Eine solche Modernisierung steht aktuell wieder an. Dadurch wird die Software fit für die Betreuung vermögender Privatkunden im digitalen Zeitalter.

 

Im Dialog mit den Kunden

Die Lösungen gehören zum täglichen Handwerkszeug ihrer Nutzer. Hier Hand anzulegen, ist eine der sensibelsten Herausforderungen eines Herstellers. Falsche Prioritäten oder Weiterentwicklungen, die der Anwender als wenig hilfreich oder gar kontraproduktiv erachtet, reduzieren die Akzeptanz einer Lösung drastisch. Ein wichtiger Erfolgsfaktor des Unternehmens ist es seit mehr als drei Jahrzehnten, Kunden eng in die Weiterentwicklung der Standard-Softwareprodukte einzubeziehen. Dies umso mehr, wenn eine grundlegende Überarbeitung der Nutzerführung und der unterstützten Funktionalitäten ansteht. Mit dem Mitte 2019 erscheinenden Release 19.0 wird inasys beginnen, Zug um Zug seine Software in einer grundlegend modernisierten Form auszuliefern. In der ersten Stufe erscheint der Beratungsprozess iVA in einem neuen Gewand. Er wird derzeit in enger Kooperation mit den Kunden entwickelt. Dabei geht die FI-Tochter neue Wege: In einem agilen Entwicklungsprozess werden die Anforderungen der Kunden erhoben und umgesetzt. Kurzzyklische Reviews mit den Kunden beziehungsweise dem Produktmanagement gewährleisten im laufenden Entwicklungsprozess, dass alle Anforderungen der Kunden so umgesetzt werden, wie diese es sich vorstellen.

Zu den grundlegenden Anforderungen der Kunden an die Modernisierung gehört es, die Softwarelösungen auch für den mobilen Einsatz und damit auch für den Kunden-Dialog zu rüsten. Denn die Private-Banking-Beratung der Zukunft findet nicht mehr nur in der Filiale statt, sondern zunehmend dort, wo der Kunde ist – zu Hause, unterwegs oder eben doch in der Filiale. In diesem Zusammenhang wird die Software intuitiver, erhält ein responsives Design für den Einsatz am Desktop, Notebook und Tablet und kann für die gemeinsame Beratung am Bildschirm genutzt werden.

Die Betreuung vermögender Privatkunden bleibt auch in Zukunft ein People-Business. Inasys-Lösungen sind und bleiben daher primär Berateranwendungen. Gleichwohl erwarten digital affine Sparkassenkunden immer mehr Autonomie bei Anlageentscheidungen. Der Hersteller bereitet daher auch die Öffnung seiner Lösungen in Richtung Internet-Filiale vor. Inspiriert durch OSPlus_neo stärkt das Nutzerkonzept der neuen Software die Zusammenarbeit zwischen Berater und Kunde. Das bietet sowohl für die Berater als auch für die vermögenden Privatkunden den Vorteil, sich in der bekannten digitalen Sparkassenwelt zu bewegen. Auch wenn die Anwendungen für die Betreuung vermögender Privatkunden eine eigene Designsprache erhalten, empfinden Nutzer keinen »Bruch« beim Wechsel in die Private-Banking-Anwendungsumgebung.

Dazu gehört auch, dass diese Lösungen in Zukunft mit OSPlus_neo unter dem Icon »Private Banking« zu finden sind. Über dieses gelangt der Berater perspektivisch zu den inasys-Anwendungen WebOffice, FastLane, Vermögens Analyse, Robtimizer und das Reporting, das im Übrigen ebenfalls grundlegend überarbeitet wird.

 

Plattformansatz 

Dem Wunsch von digital affinen Sparkassenkunden nach mehr Autonomie bei Anlageentscheidungen trägt das Softwarehaus durch einen Plattformansatz Rechnung. Die neue Lösung für die Private-Banking-Beratung wird nach einem integrierten Ansatz sowohl für die Beratung als auch künftig für eine mögliche Selbstberatung entwickelt. Damit steht der Weg grundsätzlich offen für das Angebot von Private-Banking-Funktionalitäten für den vermögenden Privatkunden in der Internet-Filiale. Das entspricht dem Wunsch digital affiner Sparkassenkunden, sich in Zukunft auf digitalem Weg mit ihrem Private-Banking-Berater auszutauschen, eigene Ideen einzubringen und Produktabschlüsse zu initiieren. Im Fokus steht dabei allerdings immer die Beraterunterstützung. Ein flexibler, detaillierter und rechtssicherer Beratungsprozess wird immer Bestandteil der neuen Plattform sein. Dieser kann auf die spezifischen Anforderungen der einzelnen Institute abgestimmt werden. Zusätzlich zu den grundlegenden Prozessschritten, wie etwa der Vermögensübersicht, der Anlegerprofilierung mit der Bestimmung des Soll-Portfolios und dem Soll-Ist-Abgleich, bestimmt das Institut selbst, welche Bausteine zum individuellen Beratungsprozess gehören und welche nicht. Der Beratungsprozess unterstützt den Berater strukturiert, lässt aber die Freiheit, auf die individuellen Interessen und Fragen des Kunden flexibel einzugehen. Der Plattformansatz bietet darüber hinaus die Möglichkeit, Schnittstellen zu fachverwandten digitalen Angeboten etwa von FinTechs zu schaffen. Solche Lösungen können beispielweise Tools für Immobilienbewertungen oder andere Data-Analytics-Lösungen sein, die wesentliche Informationen zu Vermögenswerten oder -entwicklungen bieten. Auf diese Weise kann das Angebot der Sparkassen für die vermögenden Privatkunden sukzessive wachsen. Immer so wie es die Sparkassen wünschen und wie es zu ihrer individuellen Private-Banking-Strategie passt.