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Metaverse-Plattform verlässt VR-Welt

VR-Aus für Horizon Worlds

Die Virtual-Reality-Version von Horizon Worlds wird am 15. Juni 2026 eingestellt. Das ist das Ende der Metaverse-Plattform von Zuckerbergs Meta-Konzern, fünf Jahre nach seiner Umbenennung von Facebook in Meta.

Metaverse-Plattform verlässt VR-Welt

Noch 2021 prognostizierte Zuckerberg eine prosperierende Zukunft für das Metaverse. Die Virtual Reality sollte der Nachfolger des mobilen Internets werden und eine virtuelle Parallelwelt darstellen. In dieser könnte man leben, arbeiten und an sozialen Interaktionen teilnehmen – wie in der analogen Welt. Nun soll die Plattform nur noch als mobile App und Web-Version weiterbestehen. Die VR-Version wird ab März 2026 schrittweise abgeschaltet. Meta begründet dies mit einer strategischen Neuausrichtung. Der Fokus soll in Zukunft wieder auf Mobilgeräten liegen, da die Zielgruppe dort deutlich größer ist.

Horizon Worlds ist eine virtuelle Welt in der Nutzerinnen und Nutzer Avatare erschaffen können. Diese bewegen sich durch virtuelle Räume, bauen eigene Umgebungen und Spiele, kommunizieren miteinander und besuchen Events, darunter Comedy-Shows oder Konzerte. Benötigt wird ein VR-Headset, um in die 3D-Umgebung einzutauchen. Das Headset registriert die Kopf- und Augenbewegungen des Spielers, sodass das Sichtfeld sofort mit dem Blick mitgeht. Integrierte Sensoren erkennen die Position des Spielers im physischen Raum, so können virtuelle Gegenstände gegriffen und verwendet werden. Dadurch verschwindet die reale Umgebung und man ist voll und ganz in der virtuellen Welt präsent.

Nach hohen Verlusten schlossen Anfang 2026 bereits viele der firmeneigenen VR-Studios. Meta entließ 1.500 Angestellte aus den sogenannten Reality Labs. Diese waren für die Entwicklung von Horizon Worlds und den benötigten Quest-Headsets zuständig.  

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