Managed Services Infrastrukturlösungen
Mit Managed Services Infrastrukturlösungen bietet die Finanz Informatik umfassende Leistungen für die technische Infrastruktur an den Standorten der Institute.

Mit der neuen Dienstleistung „IT-Service: Managed Service SQL" übernimmt die FI den sicheren und regulierungskonformen Betrieb von MS-SQL-Datenbanken – und entlastet die Institute damit spürbar.
Ob Spezialanwendung im Vertrieb, individuelle Fachlösung oder als „historisch gewachsene Eigenentwicklung“: In vielen Sparkassen laufen heute geschäftskritische Anwendungen auf Microsoft-SQL-Datenbanken. Dahinter verbirgt sich das relationale Datenbank-Management-System des Softwareunternehmens, das das Speichern, Verwalten und Auswerten großer Datenmengen möglich macht. Für Banken und Sparkassen ist es die Standardlösung für die sichere und zuverlässige Verwaltung von Finanztransaktionen, Kundendaten sowie für Reporting und Auswertungen.
Deren Betrieb wird jedoch zunehmend anspruchsvoll. Der demografische Wandel in den nächsten Jahren verschärft den Fachkräftemangel auch in den Sparkassen, und steigende regulatorische Anforderungen treiben Kosten und Komplexität in die Höhe. Nicht jedes Institut kann und will das dafür nötige Spezialwissen dauerhaft im eigenen Haus vorhalten.
Genau hier setzt die Finanz Informatik (FI) mit ihrem neuen Managed Service an. Mit „IT-Service: Managed Service SQL" erweitert sie ihr etabliertes Produkt „IT-Service: Betrieb individueller Server und Anwendungen" um eine eigene Betreuungsoption für SQL-basierte Anwendungsdatenbanken. Die Institute können damit den kompletten MS-SQL-Datenbankbetrieb auf ihrem sparkassenindividuellen Server (SIA-Server) an die FI auslagern – sicher, konform und individuell konfigurierbar.
Die neue Dienstleistung bündelt damit alles, was ein professioneller Datenbankbetrieb heute braucht. Die FI übernimmt die Bereitstellung, Administration und Aktualisierung der Datenbankinstanz einschließlich regelmäßiger Patches und Updates nach FI-Standardverfahren. Im Rahmen des FI-Schwachstellenmanagements werden Risiken analysiert und mit Microsoft abgestimmte Handlungsempfehlungen erstellt und dokumentiert. Auf Wunsch überwacht ein Audit-Baustein zusätzlich Anmeldevorgänge und Berechtigungsaktivitäten auf Instanz-Ebene.
Für Transparenz sorgt das proaktive Monitoring mit dem SQL-Analyse-Tool Redgate Monitor: Monatlich erhalten die Institute automatisch per E-Mail einen sogenannten „Gesundheitsbericht“ zu Server und Instanz. Daraus werden proaktiv Optimierungsvorschläge erzeugt und dem Kunden vorgestellt.
Auch die überwachte Sicherung und Wiederherstellung ist Teil des Pakets: Regelmäßig weist die FI die Wiederherstellung einer Datenbank aus der Rücksicherung nach, damit die Institute im Ernstfall auf der sicheren Seite sind. Abgerundet wird das Angebot durch Beratung und Support – von der Umsetzung von Changes bei Betriebssystem-, Datenbank- und Applikations-Updates bis zur Unterstützung bei Server-Konfiguration und Backup-Einstellungen.
Ein Pluspunkt für alle Sparkassen, die jetzt oder demnächst einen Umstieg planen: Die Migrationsunterstützung bei der Übernahme von Daten aus vorhandenen Datenbanken ist inkludiert – auch beim Wechsel von anderen Datenbanksystemen wie Oracle zu MS SQL.
Bestellt wird die Leistung direkt online im FI-Serviceportal über den SIA-Server-Auftrag – wahlweise als „Aufbau" für einen neuen Server oder als „Einzeländerung" für einen bereits produktiven SIA-Server. Die monatlichen Kosten werden bereits bei der Bestellung angezeigt und transparent auf der SIA-Abrechnung aufgeführt. Pro SIA-Server sind bis zu vier Instanzen bestellbar, je Instanz können beliebig viele Datenbanken eines Anwendungsherstellers betrieben werden. Die notwendige SQL-Server-Lizenz stellt das Institut bei.
Nach der Freigabe durch die Sparkasse und nach dem FI-internen Genehmigungsprozess startet ein mehrstufiger Onboarding-Prozess, für den mindestens vier Wochen einzuplanen sind. Dabei werden unter anderem das kundenspezifische Reporting festgelegt, Zugriffsberechtigungen verifiziert und die Backup-Parameter ermittelt. Wichtig zu wissen: Erst mit der Abnahme durch das Institut beginnt die Fakturierung – abgerechnet wird monatlich, transparent und automatisch.
Besonders attraktiv ist der Service auch mit Blick auf die anstehende Migration auf Windows Server 2025: Bestandskunden der Dienstleistung erhalten eine kostenfreie Unterstützung bei der SQL-Migration – von der Einstellung des Betriebssystems über die Migration der SQL-Server-Version bis hin zur Zusammenlegung oder Aufteilung von Datenbanken. Die FI empfiehlt, den Migrationstermin frühzeitig abzustimmen, um Doppelberechnungen für alte und neue Server zu vermeiden.
Mit dem „IT-Service: Managed Service SQL" verbinden die Institute das Beste aus zwei Welten: Sie behalten die fachliche Hoheit über ihre Anwendungen und den administrativen Zugriff auf ihre Systeme – und geben zugleich Betrieb, Wartung und Optimierung in erfahrene Hände. Das schafft Freiräume, senkt Risiken und stellt sicher, dass der Datenbankbetrieb jederzeit den aufsichtsrechtlichen Anforderungen entspricht.
Barrierefreiheit ist nicht erst seit Inkrafttreten des Barrierefreiheitsstärkungsgesetzes (BFSG) im Juni des vergangenen Jahres im Pflichtenheft der Produktentwicklung der Finanz Informatik (FI) fest verankert. Denn barrierefreies Design ist mehr als eine Pflichtaufgabe: Es ist die in der FI gelebte Überzeugung, dass Barrierefreiheit am Ende allen Nutzerinnen und Nutzern zugutekommt.
Das FI-Forum ist einzigartig – es zeigt den Weg in die Zukunft des Bankings und bietet konkrete Lösungen für die Institute: innovativ, praxisorientiert, digital wegweisend und immer die Kundenbedürfnisse im Blick. Vom 3. – 5. November trifft sich die Sparkassen- Finanzgruppe beim FI-Forum 2026 in Frankfurt am Main.
In einer Zeit, in der sich Technologien und Erwartungen mit hoher Geschwindigkeit verändern, rückt das Motto "Heimvorteil" bewusst die Stärken in den Mittelpunkt, auf die wir als Sparkassen-Finanzgruppe bauen können.
Aktuelle Studien zeigen ein uneinheitliches Bild des Immobilienmarkts: Die Preise für Wohnimmobilien steigen wieder leicht, zugleich bleibt der Wohnungsneubau deutlich hinter dem Bedarf zurück. Doch genau für dieses herausfordernde Marktumfeld liefert r u d i (Rund um die Immobilie) passende Lösungen für den Erfolg.