Noch in diesem Jahr werden bis zu 100 Sparkassen bei der Herstellung der Anschlussfähigkeit im Bedarfsfeld „Wohnen & Immobilie“ unterstützt, um eine schnelle und breite Nutzung von bisher nicht eingesetzten OSPlus-Komponenten und PPS-Prozessen zu ermöglichen und damit eine Basis für die zukünftige Reduzierung von Einführungsaufwänden für Folgefunktionen zu schaffen. Bis 2028 soll mit dieser Maßnahme jede Sparkasse versorgt worden sein.
Die Verprobung des Vorgehens mit ersten Sparkassen und beteiligten Regionalverbänden war erfolgreich – die Stimmung im Rollout-Team ist gut. Gleichzeitig ist allen Beteiligten bewusst, dass für die Sparkassen mit der Herstellung der Anschlussfähigkeit zunächst zusätzlicher Aufwand verbunden ist. Langfristig profitieren die Institute jedoch von der Schonung der Personalressourcen im eigenen Haus bei zukünftigen Einführungsvorhaben.
Im Mittelpunkt stehen elf OSPlus-Lösungen für den Themenblock „Wohnen & Immobilie“, wobei der Fokus auf strategisch relevanten Komponenten für r u d i (Rund um die Immobilie/ DSGV) liegt wie Cockpit Immobilie, Baufi stationär oder Valutierung sowie Querschnittsfunktionen wie Qualifizierte Elektronische Signatur (QES).
Sparkassenbereitschaft zum Standard ist wesentlicher Erfolgsfaktor
Die Ausgangssituationen der Sparkassen auf dem Weg zur Anschlussfähigkeit unterscheiden sich zum Teil deutlich. Das Ziel ist aber für alle gleich: Einsatz und Nutzung der OSPlus-Komponenten auf Basis einer Standardadministration. Dafür ist die Akzeptanz und die Bereitschaft (Commitment) des Sparkassenvorstands ein wichtiger Erfolgsfaktor.
Interessierte Institute werden hierzu durch die Kundenberatung erst informiert und im Rahmen eines längeren Folgegesprächs durch FI und Regionalverband über die Vorgehensweise, Zeitplanung und Aufwände aufgeklärt.
Nach Start der Maßnahme erfolgt im ersten Schritt je Sparkasse die detaillierte individuelle Analyse von Einsatz und Nutzung der elf OSPlus-Komponenten und der zugehörigen PPS-Prozesse, um auf dieser Basis den konkreten Handlungsbedarf zu ermitteln und anschließend einen Vorschlag für die Einführung zu entwickeln. Dies passiert vor Ort in der Sparkasse – mit allen Beteiligten an einem Tisch. Eingebunden sind dabei unter anderem Prozessverantwortliche, Produktverantwortliche, Fachbereiche und Projektverantwortliche der Sparkassen.
Der dabei entstandene Handlungsvorschlag ist durch den Vorstand der Sparkasse zu bestätigen beziehungsweise zu entscheiden, damit dort die eigentliche FI-unterstützte und -begleitete Umsetzungsphase starten kann. Diese ist geprägt von:
- der technischen Einführung und Standardadministration der noch nicht eingesetzten OSPlus-Komponenten
- der Nutzungsintensivierung der OSPlus-Komponenten
- der Einführung der zugehörigen PPS-Prozesse (idealerweise)
- einem abschließenden Erfolgscontrolling, gegebenenfalls verbunden mit weiteren Nachjustierungen.
Für die Einführung im Rahmen einer Serienstruktur sehen die Serien unterschiedliche Geschwindigkeiten beziehungsweise zeitliche Längen vor, um den unterschiedlichen Ausgangssituationen und Handlungsbedarfen der Sparkassen Rechnung zu tragen.
Für die Beantwortung von Fragen zu dieser Maßnahme stehen die Kundenberater zur Verfügung. Weitere Information zum Thema stehen auch im FI-Kundenportal bereit.