Befragt wurden 41 Expertinnen und Experten aus Banken und FinTechs. Ziel war es, ein Stimmungsbild zu Themen wie Geschäftsentwicklung, Budgetplanung, externen Einflussfaktoren und Agentic AI zu erstellen. Die Ergebnisse zeigen, dass 83 Prozent der Befragten sehr und eher optimistisch auf die Geschäftsentwicklung ihres Instituts in den nächsten zwei bis drei Jahren blicken. Obwohl der Kostendruck noch weiter zunimmt und von 59 Prozent als hoch eingeschätzt wird, bleibt die Investitionsbereitschaft auf einem stabilen Niveau.
Der größte Teil des Budgets wird 2027 in den Ausbau von Cyber Security, die Datenanalyse, den Einsatz von KI oder Automatisierung fließen. Das Bedrohungspotenzial durch neue Wettbewerber nennen die Befragten als größte externe Herausforderung. 56 Prozent schätzen dies als hoch ein und 95 Prozent denken, dass die Innovationsgeschwindigkeit neuer Marktteilnehmer höher ist als die der Banken. Als einflussreichsten Wettbewerbsfaktor nennen 59 Prozent das Kundenerlebnis und die digitalen Angebote für Konto, Karte und Zahlungsverkehr. Dies sind auch die drei Bereiche, in denen sich neue Wettbewerber etablieren könnten . 61 Prozent der Befragten glauben, dass deutsche Kreditinstitute das disruptive Potenzial von Agentic AI unterschätzen. Trotzdem denken 56 Prozent, dass Agentic AI, aufgrund des hohen betriebswirtschaftlichen Nutzens, vollumfänglich eingesetzt werden wird. Dies vor allem in den Bereichen Kundenservice und Beratung.
Zur Studie: ibi Banking Insights 2026: Banken stehen inmitten eines Spannungsfelds von Kostendruck, Modernisierungsbedarf und Investitionsbereitschaft | ibi research