Social Commerce gewinnt insgesamt weiter an Relevanz. Da die Nutzung Sozialer Medien und deren Einfluss auf das Kaufverhalten sehr altersabhängig sind, bezieht sich dies vor allem auf die jüngeren Generationen Z und Y. Diese kaufen gerne direkt über Social Media Apps. Das Einkaufserlebnis findet auf der Plattform statt und die Käufer müssen die App nicht verlassen.
Eine wichtige Erkenntnis der ibi-Studie ist, dass die Lebenshaltungskosten und politischen Konflikte zu den größten Sorgen der Bevölkerung zählen. Weitere Ergebnisse zeigen, knapp die Hälfte der Befragten bevorzugt, trotz bestehender Alternativen wie Wero, PayPal als Zahlungsmittel im Internet. Der Kauf auf Rechnung hat entsprechend an Bedeutung verloren. Auch bei der Akzeptanz von Künstlicher Intelligenz (KI) zeigen die jüngeren Generationen mehr Vertrauen als die älteren Generationen. Wenn KI unterstützt, informiert oder analysiert, ist das Vertrauen besonders hoch. Sobald die KI eigene Entscheidungen treffen soll, steigt die Skepsis.
Die EU Digital Identity Wallet (EUDI-Wallet) ist rund der Hälfte der Befragten unbekannt. Ab 2027 soll die App wichtige Ausweisdokumente digital verwalten. Etwa ein Viertel der Befragten lehnt die Nutzung der EUDI-Wallet ab und mehr als ein Drittel ist noch unentschlossen.
Die aktuelle Jahresstudie des ibi-Partnernetzwerks zeigt, wie Konsumenten Social Commerce, KI und digitale Souveränität bewerten. Sie untersucht das komplexe Zusammenspiel von politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten, digitaler Transformation und gesellschaftlichen Themen wie digitale Souveränität und Identität. Folglich können zentrale Entwicklungen im Konsumverhalten der Teilnehmenden beleuchtet werden.
ibi-Jahresstudie zu digitaler Souveränität und Identität