Sie informierten für die FI über die Rolloutthemen 2026 (von links):
Moderatorin Julia Freese (Abteilungsleiterin Vertriebssteuerung und Kundenbefragungen), Wulf Padecken (Abteilungsleiter Projekt- und Rolloutmanagement), Polichronis Stavroudis (Abteilungsleiter Rollout PK Beratung und Service), Anika Waltermann (Bereichsleiterin Rolloutmanagement Firmenkunden und Querschnitt), Hannes Kreutzer (Abteilungsleiter Rollout Firmenkunden) und Patrick Münning (Fachberater Rolloutmanagement Firmenkunden und Querschnitt).
Welche Rollout-Schwerpunkte stehen im Jahr 2026 besonders im Fokus und für welche OSPlus-Lösungen bietet die Finanz Informatik (FI) den Sparkassen ihre Unterstützung an? In der FI-Compact am 22. Januar wurden rund 1.200 Teilnehmende aus der Sparkassen-Finanzgruppe genau zu diesen Fragestellungen informiert. Auf der Agenda standen ausgewählte Rollout-Schwerpunkte für 2026 für
- Privatkunden
- Firmenkunden
- und institutsorientierte Themen
Neben den Highlights in den Rollout-Projekten waren die Weiterentwicklung und Standardisierung des Einführungsvorgehens ein weiteres Thema der Digitalveranstaltung. Hier ging es darum aufzuzeigen, wie durch vielfältige Unterstützungsmaßnahmen eine weitere Ressourcenschonung in Sparkassen erreicht werden kann, um die Sparkassen zusätzlich zu entlasten.
Das Einführungsvorgehen wurde dazu so erweitert und standardisiert, dass „Readiness“ und „Rollout“ stärker verzahnt werden und ein enges Zusammenspiel zwischen Informationsbereitstellung „on demand“ und Beratung erfolgt. Der Ressourcen-Bedarf im Rollout-Verlauf wird den Instituten außerdem vor dem Projektbeginn transparent dargestellt.
Bedarfsgerechte Einführungsunterstützung
Generell gibt es für jede neue OSPlus-Lösung eine bedarfsgerechte Einführungsunterstützung. Denn Ziel ist es, bei den Instituten eine schnelle und breite Einführung neuer Lösungen zu erreichen. Bei komplexeren neuen OSPlus-Funktionen unterstützt die FI die Institute gezielt mit Rollout-Projekten (APA-beauftragt). Je nach Komplexität der jeweiligen Lösung werden die Sparkassen also entweder eng begleitet oder durch Basisleistungen in die Lage versetzt, Neuerungen eigenständig einzuführen und schnell produktiv zu nutzen. Im Privatkundensegment rollt die FI zum Beispiel die neue Variante der App Sparkasse für Minderjährige aus, damit junge Kundinnen und Kunden zielgruppengerecht digitale Services nutzen können. Ebenfalls im Kontext digitaler Lösungen wird die Kundenüberführung auf die S-pushTAN-App wegen der im Januar 2027 anstehenden Abschaltung der S-ID-Check-App unterstützt.
Zusätzlich werden die Institute intensiv beim Einsatz der OSPlus-Lösungen „rund um die Immobilie“ sowie in der Vorbereitung auf „Sparkasse Effizient“ begleitet.
Das Firmenkundenangebot steht in 2026 im Fokus der Verzahnung der unterschiedlichen Vertriebskanäle: Von der Digitalisierung der stationären Beratung („VdZ Firmenkunden“) über die Intensivierung der IT-Nutzung in Service und Vertrieb durch Berater und Kunden bis hin zur Weiterentwicklung der vertrieblichen Ansprache. Ein neuer Schwerpunkt liegt in der Herstellung der Readiness zur Optimierung des Gewerbekreditgeschäfts der Zukunft (DSGV-Projekt „GdZ“).
Um die internen Arbeitsprozesse zu standardisieren und zu automatisieren, werden moderne Werkzeuge für die Banksteuerung und die Integration von Revisionsanforderungen eingeführt. Die SoD‑Matrix sorgt für klare Trennungs‑ und Kontrollmechanismen, während die E‑Rechnung‑Lösung und der LSI‑Stresstest die regulatorischen Anforderungen erfüllen. Außerdem werden die Rolloutvoraussetzungen für die neue „Zeitwirtschaft“, welche ab 2027 ausgerollt wird, geschaffen.
Die FI-Compact war vor allem für die Fach- und Führungskräfte der Sparkassen aus den Bereichen Markt und Vertrieb, Online-Banking, Kredit, Firmenkunden, Banksteuerung, Personal sowie Organisation von Interesse.
Alle Vorträge, der Mitschnitt des FI-Webinars und die FAQ-Liste werden in Kürze im FI-Kundenportal veröffentlicht.