Im Rahmen des DSGV-Projektes Digitale Agenda 3.0, Teilprojekt KISPA (KI in der Sparkassenpraxis), wurde ein ganzheitliches Konzept entwickelt, um Sparkassen, Verbundpartner und Dienstleister auf die Nutzung von Künstlichen Intelligenz (KI) vorzubereiten („KI-Qualifizierungskonzept“).
Das Qualifizierungskonzept umfasst unter anderem ein kostenfreies Web-Based-Training, das die regulatorischen Anforderungen des EU AI-Acts Artikel 4 erfüllt. Der EU-AI-Act sieht ab dem 2. Februar 2025 verpflichtende Schulungsmaßnahmen für Mitarbeitenden vor. Anwenderinnen und Anwender von KI-Systemen sollen unter Berücksichtigung ihrer technischen Kenntnisse, ihrer Erfahrung, ihrer Aus- und Weiterbildung und je nach Einsatzbereich der KI-Systeme, qualifiziert werden.
Als Orientierungshilfe wurden Leitplanken für eine „KI-fitte“ Sparkasse entwickelt. Diese ermöglichen den Sparkassen eine Selbsteinschätzung ihres aktuellen „Reifegrades“ im Umgang mit Künstlicher Intelligenz.
Die Verordnung trat im August 2024 in Kraft und bietet einen rechtlichen Rahmen zur Regulierung von KI-Systemen. Sie soll Innovationen befördern und zugleich Gesundheit, Sicherheit und demokratische Grundrechte vor schädlichen Auswirkungen von KI-Systemen schützen. Die Umsetzung der Reglungen erfolgt schrittweise:
Auf Einladung des DSGV-Präsidenten Prof. Dr. Ulrich Reuter und der Sprecherinnen des S-FiF-Netzwerks kamen Anfang des Jahres in Berlin insgesamt 22 Präsidentinnen und Präsidenten der Regionalverbände, Vorstandsvorsitzende von Sparkassen und Sprecher der Geschäftsführungen der Verbundpartner zusammen.
Die neue Veranstaltungsreihe FI-Update informiert über aktuelle Lösungen und Entwicklungen.
Der Sparkassenverband Westfalen-Lippe mit Sitz in Münster, die Finanz Informatik, der Digitalisierungspartner der Sparkassen-Finanzgruppe, und weitere Partner gründen mit der „Flow Factory“ ein gemeinsames Lab für Künstliche Intelligenz (KI).
Das Capital Magazin hat in einer Studie* 33 Apps von Banken und Finanz-Start-ups bewertet.