Finanz Informatik nimmt PSD2-Sandbox für Sparkassen-Finanzgruppe in Betrieb

Ab sofort können FinTechs und andere Banken die Anbindung an die kommende PSD2-Schnittstelle der Sparkassen erproben

15.03.2019

Frankfurt am Main, 15. März 2019 --- Pünktlich zum 14. März 2019 hat die Finanz Informatik, der zentrale IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe, eine Testmöglichkeit für die gemeinsame PSD2-Schnittstelle der Sparkassen und Landesbanken geschaffen. Unter https://xs2a.sparkassen-hub.com/ stehen anderen Marktteilnehmern, FinTechs und Entwicklern die notwendigen Dokumentationen und Testdaten zur Verfügung. Im Rahmen des Inkrafttreten der PSD2 und der Anforderungen aus dem RTS der European Banking Authority (EBA) zum 14. September 2019 sind die kontoführenden Zahlungsdienstleister (Kreditinstitute) verpflichtet, dem Kunden auch die Nutzung von Zahlungsauslöse- und Kontoinformationsdiensten diskriminierungsfrei zu ermöglichen.

„Mit der Sandbox haben wir einen wichtigen Meilenstein für die Sparkassen und ihre Kunden auf dem Weg zur PSD2-Schnittstelle im September 2019 erreicht“, so Andreas Schelling, Geschäftsführer für den Bereich Anwendungsbereitstellung bei der Finanz Informatik. „Ab sofort können Entwickler von anderen Banken, FinTechs oder Drittdienstleistern hier testen, ob ihre Anwendungen mit der Sandbox für die neue Schnittstelle der Sparkassen zusammenarbeiten. Im Juni werden wir diese gestuft für die 384 Sparkassen auf einen Markttest mit Echtdaten überführen.“

Hierzu wird seitens der Finanz Informatik für die angeschlossenen Institute – Sparkassen und Landesbanken – eine neue, dedizierte Schnittstelle für Drittdienste bereitgestellt. Diese Schnittstelle (XS2A –Access to Account) basiert auf der europäischen Standardisierungsinitiative der BerlinGroup (https://www.berlin-group.org/psd2-access-to-bank-accounts) und ermöglicht zugelassenen Drittdiensten die Einreichung von Zahlungsaufträgen beziehungsweise den Abruf von Kontoinformationen für Endkunden.

Die Finanz Informatik hat für die angeschlossenen Institute nun wie gefordert zum 14. März 2019, sechs Monate vor Markteinführung, eine Testumgebung (die sogenannte XS2A-Sandbox) bereitgestellt. Diese Sandbox für die Institute der Sparkassen-Finanzgruppe erlaubt interessierten Drittdienstleistern die Anbindung der neuen Schnittstelle vorzubereiten. Die XS2A-Sandbox beinhaltet aktuell noch keine Echtdaten. Mit Bereitstellung der XS2A-Sandbox werden auch technische Dokumentationen zur Nutzung der neuen Schnittstelle veröffentlicht und Kontaktmöglichkeiten für weiteren Support angeboten.

Alle Informationen finden sich unter https://xs2a.sparkassen-hub.com/

Die Bereitstellung der Informationen erfolgt über den Sparkassen Innovation HUB (https://sparkassen-hub.com/), der auch Ansprechpartner für FinTechs und InsurTechs für über die PSD2 hinausgehende Kooperationen mit der Sparkassen-Finanzgruppe ist.

 

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Über die Finanz Informatik
Die Finanz Informatik mit Sitz in Frankfurt am Main ist der zentrale IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe. Zu ihren Kunden gehören 384 Sparkassen, sechs Landesbanken, die DekaBank, acht Landesbausparkassen, öffentliche Versicherer sowie weitere Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe und der Finanzbranche. Die Finanz Informatik bietet kompletten IT-Service – von Anwendungsentwicklung über Infrastruktur- und Rechenzentrumsbetrieb bis hin zu Beratung, Schulung und Support. Mit OSPlus stellt das Unternehmen heute eines der führenden Gesamtbankensysteme für den deutschen Markt.

Die Finanz Informatik übernimmt den Service für 117 Millionen Bankkonten; auf den Rechnern und Systemen werden jährlich mehr als 128 Milliarden technischer Transaktionen durchgeführt. Das Unternehmen beschäftigte Ende 2017 3.560 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Umsatzerlöse betrugen zusammen mit den Tochtergesellschaften rund zwei Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2017.

Tochterunternehmen wie die Finanz Informatik Technologie Service, die Finanz Informatik Solutions Plus, die inasys und nicht zuletzt die Star Finanz ergänzen mit ihren Leistungsangeboten das IT-Portfolio der Finanz Informatik.

Über den Sparkassen Innovation Hub
Der Sparkassen Innovation Hub ist das Innovation Lab der Sparkassen-Finanzgruppe und damit der Think Tank, der sich mit Konsumenten, technischen Innovationen und digitalem Banking beschäftigt. Er ist Anfang 2017 als gemeinsame Initiative der Sparkassen, des DSGV, des DSV, der Finanz Informatik und der Star Finanz ins Leben gerufen worden. Der Hub ist ein Geschäftsbereich der Star Finanz, Deutschlands führendem Anbieter von Online- und Mobile-Banking-Lösungen. Aktuell arbeiten drei interdisziplinäre Teams in agilen Projektstrukturen zusammen. Dabei sind jeweils die folgenden Fachkompetenzen vertreten: Product Owner, Business Development, User Experience, Design sowie Frontend- und Backend-Entwickler. Insgesamt arbeiten aktuell 30 Mitarbeiter vor Ort in Hamburg.

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