Hamburger Sparkasse entscheidet sich für die Migration auf Gesamtbanksystem OSPlus der Finanz Informatik

Die erweiterte Zusammenarbeit mit der Finanz Informatik und der Wechsel auf OSPlus sind wichtige Bestandteile der digitalen Zukunftsagenda der größten deutschen Sparkasse

10.11.2016

Frankfurt am Main / Hamburg – 10. November 2016 --- Die Hamburger Sparkasse AG (Haspa) führt bis 2019 die Gesamtbanklösung One System Plus (OSPlus) der Finanz Informatik (FI) ein. Diese Entscheidung haben die Gremien der Haspa auf Empfehlung des Vorstands am 1. November 2016 einstimmig getroffen. Der Aufsichtsrat der FI hatte sich bereits im September auf Empfehlung der Geschäftsführung der FI für das Projekt ausgesprochen. Die Haspa ist eine der größten deutschen Sparkassen mit einer Bilanzsumme von mehr als 43 Milliarden Euro, circa 5.000 Mitarbeitern und rund 150 Filialen. Die FI ist zentraler IT-Dienstleister der deutschen Sparkassen-Finanzgruppe und betreibt OSPlus bereits für mehr als 400 deutsche Sparkassen.

OSPlus wichtiger Bestandteil der Digitalisierungsstrategie der Haspa

Die Haspa führt OSPlus im Rahmen ihrer Multikanalstrategie ein, mit der sie ihre Filialen und ihre digitalen Angebote in den nächsten Jahren mit insgesamt 200 Millionen Euro weiterentwickeln will. „OSPlus ist ein wichtiger Baustein auf unserem Weg zur persönlichsten Multikanalbank in unserer Metropolregion. Prozesse werden stärker digitalisiert und damit einfacher für unsere Kunden. Außerdem können wir für viele regulatorische Anforderungen Lösungen der Finanz Informatik übernehmen und müssen diese nicht selbst entwickeln. Das gibt uns die Möglichkeit, Kosten mit anderen Sparkassen zu teilen und eigene Ressourcen stärker für die Entwicklung zusätzlicher Angebote einzusetzen, zum Nutzen unserer Kunden“, sagt Haspa Vorstandssprecher Dr. Harald Vogelsang.

Die Einführung von OSPlus wurde von Haspa und FI gemeinsam in einem umfassenden Projekt geprüft. „Das Vertrauen, das die Haspa der FI entgegenbringt, unterstreicht unsere Aufgabe und Verantwortung bei der Digitalisierung, der Standardisierung sowie bei der Kostenteilung und Kostenoptimierung in der Sparkassen-Finanzgruppe“, erklärt Franz-Theo Brockhoff, Vorsitzender der Geschäftsführung der Finanz Informatik.

Hintergrund: Gesamtbanksystem OSPlus

Mit der Gesamtbanklösung OSPlus (One System Plus) setzt die Finanz Informatik bundesweit Zeichen: Seit Juli 2011 nutzen die deutschen Sparkassen eine einheitliche, auf einer modernen Architektur basierende, zukunftsfähige Gesamtbanklösung. Nachdem OSPlus bei den deutschen Sparkassen und auch bei den ersten Landesbanken im Einsatz ist, ist es strategisches Ziel des Unternehmens, den Marktanteil von OSPlus mit Fokus auf die Sparkassen-Finanzgruppe auch in Zukunft kontinuierlich weiter auszubauen. So läuft derzeit die Einführung von OSPlus bei Landesbausparkassen.

Zentraler Bestandteil der IT-Lösung ist das leistungsfähige Kernbanksystem, das durch eine Vielzahl von Anwendungen rund um das Sparkassengeschäft komplettiert wird. OSPlus unterstützt den aktiven Verkauf von Sparkassen- und Verbundprodukten durchgängig über alle Phasen des Vertriebsprozesses. Grundlage hierfür ist die integrierte Daten- und Informationsbasis, die alle relevanten Kunden- und Vertragsinformationen enthält.

Als zukunftsfähige IT-Lösung ist OSPlus durch eine hohe Flexibilität und Integrationsfähigkeit gekennzeichnet, denn entsprechende Schnittstellen der Anwendungsarchitektur erlauben es, Markt- und Verbundpartner über einen standardisierten und direkten Zugang zu integrieren.

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Über die Finanz Informatik

Die Finanz Informatik mit Sitz in Frankfurt am Main ist der zentrale IT-Dienstleister der Sparkassen-Finanzgruppe. Zu ihren Kunden gehören 403 Sparkassen, sieben Landesbanken, die DekaBank, neun Landesbausparkassen, öffentliche Versicherer sowie weitere Unternehmen der Sparkassen-Finanzgruppe und der Finanzbranche. Die Finanz Informatik bietet kompletten IT-Service – von Anwendungsentwicklung über Infrastruktur- und Rechenzentrumsbetrieb bis hin zu Beratung, Schulung und Support. Mit OSPlus stellt das Unternehmen heute eines der führenden Gesamtbankensysteme für den deutschen Markt.

Die Finanz Informatik übernimmt den Service für mehr als 122 Millionen Bankkonten; auf den Rechnern und Systemen werden jährlich mehr als 102 Milliarden technischer Transaktionen durchgeführt. Das Unternehmen beschäftigte Ende 2015 3.308 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Umsatzerlöse betrugen zusammen mit den Tochtergesellschaften rund 1,7 Milliarden Euro im Geschäftsjahr 2015.

Tochterunternehmen wie die Finanz Informatik Technologie Service, die Finanz Informatik Solutions Plus, die inasys und nicht zuletzt die Star Finanz ergänzen mit ihren Leistungsangeboten das IT-Portfolio der Finanz Informatik.

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