FI-TS

Auf dem Weg in die Cloud

Landesbanken und Verbundunternehmen zieht es in die Cloud. Dazu benötigen sie sichere Cloud-Umgebungen, mit denen sie neue Services schnell bereitstellen können. Die hohe Nachfrage nach solchen Umgebungen erfährt die FI-Tochter Finanz Informatik Technologie Service (FI-TS) . Sie bietet seit Mitte 2019 im Rahmen ihrer 3-Säulen-Cloud-Strategie mit der FI-TS Finance Cloud Native eine entsprechende Infrastruktur an.

Zahlreiche Bestands- und auch Neukunden nutzen die Finance Cloud Native-Plattform, um Software zu modernisieren oder zu entwickeln. Die hohe Nachfrage erklärt Gero Skopinski, als Bereichsleiter bei FI-TS für Cloud-Solutions verantwortlich, mit den veränderten Anforderungen der Software-Entwicklung: »Insbesondere bei der Entwicklung von Backend-Systemen hat sich das Konzept der Microservice-Architekturen durchgesetzt. Durch das Verteilen der Funktionalität auf viele unabhängige Anwendungsbausteine – die Microservices – werden komplexe Abläufe in den Software-Modulen so strukturiert, dass mehrere Teams parallel und möglichst unabhängig entwickeln können. Das beschleunigt die Entwicklung. Es erfordert eine hochsichere Cloud-Umgebung, in der die in so genannten Containern gekapselten Microservices effektiv orchestriert werden.« Die FI-TS Finance Cloud Native ist eine solche Umgebung und erfüllt alle regulatorischen und Compliance-Anforderungen, die Unternehmen der Finanzwirtschaft benötigen.

UNTERSCHIEDLICHSTE EINSATZGEBIETE
Seit Einführung nutzen verschiedene Organisationen aus der Sparkassen-Finanzgruppe die Plattform. Die DKB betreibt beispielsweise eine App in der Cloud-Infrastruktur. Andere Finanzdienstleister nutzen sie unter anderem für die Modernisierung ihrer Backend-Systeme für Kreditkarten-Apps, Software-as-a-Service-Dienste, die sie den Sparkassen anbieten, oder auch für die Neuentwicklung von Anwendungen etwa im Bereich der Wertpapierabwicklung. »Wir betreiben die FI-TS Finance Cloud Native auf dedizierten, nicht virtualisierten Systemen in unseren Rechenzentren«, erklärt Skopinski. »Dadurch sind die Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen hinsichtlich der Mandantentrennung sauber gelöst.« Weitere Vorteile der On-Premise-Lösung sind die guten Netzverbindungen der FI-TS-Rechenzentren zu den Bestandssystemen der FI-TS-Kunden und Finanzinstituten der Sparkassenorganisation.

SCHNELLE SOFTWAREBEREITSTELLUNG
FI-TS hat dafür eine Umgebung in ihren Rechenzentren aufgebaut, die auf den Einsatz des Orchestrierungssystems Kubernetes im Bankenumfeld abgestimmt ist. In drei FI-TS-Rechenzentren stehen »Cloud Native«-Partitionen bereit, in denen innerhalb weniger Minuten Netzsegmente und physische Server für neue Kubernetes-Services provisioniert werden können. Neue oder weiterentwickelte Services werden in dieser Infrastruktur über Kubernetes automatisiert bereitgestellt, skaliert und verwaltet. Änderungen werden automatisch in Echtzeit revisionssicher dokumentiert. 
Die Berechnung der Cloud-Nutzung erfolgt ohne Mindestlaufzeit und wird nach Stundenpreis abgerechnet. Das macht die FI-TS Finance Cloud Native für Entwicklungs-, Test und Produktionssysteme attraktiv.
Der große Erfolg der FI-TS Finance Cloud Native zeigt, dass die FI-Tochter zur rechten Zeit die passende Lösung für die Anforderungen der Finanzdienstleister entwickelt hat. FI-TS sammelt seit mehr als einem Jahr Erfahrungen und entwickelt ihre Services entlang der Kundenbedürfnisse weiter. Dazu gehören z.B. PostgreSQL und Kafka oder der neue LightBits-Block-Storage. So stärkt FI-TS die Tragkraft ihrer 3-Säulen-Cloud-Strategie kontinuierlich und festigt die Stellung als Brückenbauer ihrer Kunden bei deren digitalen Wandel. Mit der App der DKB vertrauen auch schon erste Kunden relevante Geschäftsprozesse dieser modernen Cloud-Lösung an.