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ITmagazin 1/2019

 

Das machen die Deutschen im Netz 

Rund 64 Millionen Menschen in Deutschland nutzen laut einer Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes aktiv das Internet. Doch wofür genau? Jetzt gibt es eine erste Auswertung: Die mit Abstand beliebtesten Internetaktivitäten sind die Suche nach Informationen über Waren und Dienstleistungen und der Versand/Empfang von E-Mails. Auch das Online-Banking gehört für die Mehrheit der Netzbürger zum digitalen Alltag dazu. Interessanter ist da schon ein Blick auf solche Internetaktivitäten, die weniger verbreitet sind. Absolutes Neuland scheint etwa die Vereinbarung von Arztterminen über das Internet zu sein. Auch die Nutzung von Videostreaming-Anbietern wie Netflix ist – über alle Altersklassen hinweg – noch vergleichsweise wenig verbreitet und liegt derzeit noch hinter dem Online-Sehen von TV-Sendungen.

 

 

 Quelle: statista.com   

 

19. FI-TS Management-Forum: Digitale Transformation planen und umsetzen 

Neue Formate und praxisnahe Themen: Das erwartet die Besucher des 19. FI-TS Management-Forums am 28. März in München. Unter dem Motto »Digitale Transformation – Geplant. Gezielt. Nachhaltig« tauschen sich mehr als 500 IT-Entscheider aus Banken und Versicherungen in der BMW-Welt in München über den digitalen Wandel aus. Die Veranstaltung eröffnet Philipp Hahn, CEO der Unternehmensberatung Rabl & Hahn und einer der gefragtesten Strategie- und Transformationspioniere. Er erläutert in seiner Keynote, wie digitale Technologien das Geschäft von Banken und Versicherungen nachhaltig verändern können. Anschließend erhalten die Gäste im Rahmen eines Reference-Case einen Blick auf die »Digitale Transformation in der Praxis«. Neu sind in diesem Jahr die Breakout-Sessions am Nachmittag. Drei parallele Workshops widmen sich aktuellen Technologiethemen wie Cloud-Plattformen, DevOps und Business Resilience. Traditionell endet die Veranstaltung mit Networking zum Knüpfen neuer sowie zur Pflege bestehender Kontakte.

   

 

Film »Erlebniswelt« jetzt für Sparkassen nutzbar 

Auf dem FI-Forum konnten Besucher der Erlebniswelt in einem kurzen Film erfahren, wie die beiden Millenials Max und Marie die Vorteile und Annehmlichkeiten mobiler und digitaler Banking-Lösungen im Urlaub und im Job für sich nutzen. Dabei stellen beide besondere Anforderungen an Beruf und Lebensstil. Max geht in seiner Freizeit gerne auf Reisen und will möglichst viel von unterwegs erledigen. Marie ist Beraterin bei der Sparkasse und legt großen Wert auf Flexibilität und ihre Work-Life-Balance. Anhand dieser alltäglichen Kunden- und Beratersituationen zeigt der Film, wie IT-Lösungen das Leben der Kunden und Sparkassenmitarbeiter vereinfachen können. Innovative IT-Lösungen erleichtern allerdings nicht nur den Alltag der digitalaffinen Generation, sondern stellen einen Mehrwert für jedermann dar. Daher bietet die Finanz Informatik den Sparkassen ab sofort die Möglichkeit, den Film in ihrer Kundenkommunikation einzusetzen. Dazu wurden eigens die Lizenzen für die Nutzung durch die Sparkassen im Internet, für Social Media und am Point of Sale erweitert. 

»Erlebniswelt « auf dem YouTube-Kanal der FI 

Für den Einsatz in Ihrer Sparkasse senden wir Ihnen den Film gern im mp4-Dateiformat zu. Einfach kurze E-Mail an: marketing@f-i.de    

 

Vergleichsplattformen unter Beobachtung 

Jeder kennt sie oder hat schon einmal von ihnen gehört: Check24, Verivox und viele andere Online-Vergleichsplattformen sorgen dank multimedialer Dauerpräsenz für eine  vergleichsweise sehr hohe Bekanntheit. Ganz gleich, ob man sie mag oder nicht – die »Check24-Familie« kennt praktisch jeder. Doch wie gut sind deren Empfehlungen wirklich? Nach der Pleite des bayerischen Billigstromanbieters BEV, von der rund 500.000 Kunden betroffen sind, die vor allem über Verivox – eine Unternehmenstocher der ProSiebenSat.1-Gruppe – und andere angelockt wurden, steht wieder einmal fest: Das billigste ist nicht zugleich das beste Angebot. Die bisherigen Pleiten von TeldaFax, Flex-Strom und Care Energy lassen grüßen. Verbraucherschützer sehen daher schon lange Vergleichsplattformen als Teil des Problems und werfen mangelnde Transparenz vor. »Verbraucher wären besser geschützt, würden Vergleichsportale beim Ranking der Energieanbieter stärker berücksichtigen müssen, ob diese nur kurzfristig oder dauerhaft günstige Tarife anbieten«, sagt Klaus Müller, Vorstand des Bundesverbands der Verbraucherzentrale. Seit Dezember 2018 steht amtlich ermittelt fest, was Kritiker schon lange zuvor vermutet haben. »Anbieter von Hotelzimmern können sich Listenplätze auf Hotelplattformen erkaufen«, erklärt Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes. Gegen den Vorwurf des unlauteren Wettbewerbs durch »verdeckte Werbung« wehrt sich die Branche zwar. Dennoch bleibt für Wettbewerbshüter das Grundproblem im Geschäftsmodell der Plattformen bestehen: Häufig haben die von den Anbietern gezahlten Entgelte bzw. Provisionen Einfluss auf die vom Portal »voreingestellte« Ergebnisdarstellung – klar, dass der Verbraucher darüber nicht aufgeklärt wird.

  

 

Star Finanz ist »Innovator des Jahres 2019« 

Die Hamburger Star Finanz gehört zu den innovativsten Unternehmen Deutschlands. Dies geht aus der aktuellen Ausgabe von brand eins Thema hervor, dem Branchenreport des renommierten Wirtschaftsmagazins brand eins Wissen und des unabhängigen Marktforschungsinstituts Statista. Star Finanz erhält den Award im Bereich Banken, Versicherungen und Finanzdienstleister in der Kategorie kleine bis mittelständische Unternehmen bereits zum dritten Mal. Brand eins und Statista zeichnen das Unternehmen für seine Rolle als Innovationstreiber im Privat- und Firmenkundengeschäft aus.

   

 

Neues Digital-Magazin aus dem S-Hub 

Goldilocks, das neue Digital-Magazin des Sparkassen Innovation Hubs, steht ab sofort in den App-Stores von Apple und Google zum Download bereit. Gemeinsam mit finletter und seinen unabhängigen journalistischen Inhalten wirft das Innovation Lab der Sparkassen-Finanzgruppe einen Blick über den Tellerrand hinaus und berichtet im App-Format über aktuelle Trends, Innovationen und Entwicklungen der Digital- und Finanzbranche. Jede Ausgabe behandelt dabei ein übergreifendes Thema und soll mit Hintergrundberichten, News, Interviews, Analysen und neuen Produktideen einen Beitrag zu innovativem Denken leisten. Goldilocks gibt zudem Einblicke in die Arbeit und Denkweise des Hubs, insbesondere zu neuen Kooperationen und mit FinTechs, Startups und innovativen Unternehmen aus der ganzen Welt. Drei Ausgaben sind bereits veröffentlicht, die nächste Version von Goldilocks erscheint Ende März. Aktuell sind vier Ausgaben pro Jahr geplant.

  

 

Office_neo – Rollout läuft nach Plan 

Für den Rollout zu Office_neo läuft aktuell alles nach Plan. Die neue Bürokommunikationslösung wird in den Instituten der Sparkassen-Finanzgruppe zurzeit schrittweise eingeführt. Mit der nächsten Serie für Office_neo werden im April sieben weitere Institute auf die neue Bürokommunikationsplattform überführt. Bisher wurden unter Office_neo 49.000 Postfächer in den Instituten umgestellt. Die Migrationsserien für 2019 und 2020 sind ausgebucht. Bis Ende Februar hatten sich bereits 200 Institute für die Umstellung auf Office_neo angemeldet. Für 2021 sind noch Plätze in den Rollout-Serien frei. Alle Institute, die sich noch nicht für einen Rollout-Serientermin entschieden haben, können sich dafür noch anmelden. Ziel ist es, die Institute bis Ende 2022 auf Office_neo zu  migrieren. Für Sparkassen im Verbandsgebiet des Ostdeutschen Sparkassenverbands (OSV) erfolgt die Koordination der Migrationsplanung durch den OSV. Hier ist eine gemeinsame Migration in 2022 geplant. Die neue Bürokommunikationsplattform ermöglicht in der Sparkassen-Finanzgruppe eine schnellere, flexiblere und effizientere Kommunikation. Den Mitarbeitern in den Instituten bietet Office_neo neben den Anwendungen für die klassische Bürokommunikation wie Mail und Kalender zusätzliche Lösungen für eine institutsinterne und -übergreifende Kommunikation und Zusammenarbeit.

   

 

TAN-Verfahren einfach wechseln 

Sparkassen, die ihre Online-Banking-Kunden vom smsTAN-Verfahren auf das chipTAN- oder pushTAN-Verfahren umstellen möchten, erhalten hierfür einen neuen OSPlus_neo-Ablauf, den die Kunden selbstständig und fallabschließend in der Internet-Filiale und der Sparkassen-App ausführen können. Seit Ende 2018 können die Kunden das Sicherungsverfahren nun eigenständig wechseln – ohne weitere Nacharbeiten seitens der Sparkassen. So stellt die Finanz Informatik die IT-Unterstützung zur Verfügung, um auch eine große Anzahl an Kunden auf pushTAN oder chipTAN umzustellen. Besonders die Integration des Prozesses in die Sparkassen-App unterstützt Mobile-Banking-Nutzer bei der Umstellung auf pushTAN. Vorplanung seitens der Institute: Sie können entscheiden, welche Verfahren für welche Kunden zur Auswahl stehen. Außerdem können sie steuern, ab welchem Zeitpunkt die Kunden automatisch das TAN-Verfahren wechseln müssen und hierzu dann durch den neo-Prozess geführt werden.  

   

Die dreizehnte Ausgabe der Digital-Konferenz findet vom 6. bis 8. Mai in Berlin statt. Die Macher widmen die re:publica 19 nach eigenen Angaben dem Kleingedruckten, den Fußnoten, der Kraft der Recherche, dem Wissen und der Kontroverse. Und der Notwendigkeit und Dringlichkeit, die Themen kritisch zu hinterfragen und dabei aktuelle Fragestellungen und Themen der (digitalen) Gesellschaft zu beleuchten. Das ungewöhnliche Motto »tl;dr« ist Internet-Slang für »too long; didn’t read«. Die re:publica will aber »long read« sein und Orientierung geben in einer komplexen (digitalen) Welt. Auf nach Berlin! 

 

Unter dem Hashtag #rp19 gibt´s fortlaufend Neuigkeiten.

   

 

Regulatorisch am Ball: Fachtagung Compliance Individual   

Bereits zum vierten Mal in Folge trafen sich am 20. November die Vertreter der individuellen Compliance-Kunden der Finanz Informatik am Rande des FI-Forums 2018 zu ihrer jährlichen Fachtagung. Zeit und Ort waren gut gewählt: Zahlreiche Messestände auf der zeitgleich stattfindenden Hausmesse der Finanz Informatik beschäftigten sich ausführlich mit  dem Thema »Künstliche Intelligenz (KI)« und wie diese in zukünftigen Compliance-Systemen eingesetzt werden kann. Einhelliger Tenor: KI-Methoden besitzen deutliche Vorzüge – zum Beispiel bei den aufsichtsrechtlich erforderlichen Bewertungen von Risikoeinschätzungen oder bei der Optimierung von Prüfansätzen. Nicht wenige Aussteller arbeiten bereits an entsprechenden Produktlösungen dazu. Entscheidend für einen Einsatz aufsichtsrechtlich erforderlicher Anwendungen wird jedoch die Bereitstellung sogenannter »erklärender Funktionen« für die Nachvollziehbarkeit der Datenverarbeitung sein. Ohnehin wird die FI diese neuen KI-Architekturen gemeinsam mit der Finanz Informatik Solutions Plus (FI-SP) zukünftig themenübergreifend intensiver betrachten und Erkenntnisse daraus der gesamten Sparkassen-Finanzgruppe zugänglich machen.

Ergebnisorientierte Diskussion

Aus der regen Diskussion über die gleichartigen, künftigen Anforderungen an eine strikte Datentrennung in drei verschiedenen Umgebungen folgte zugleich ein konkreter Arbeitsauftrag: Mit allen interessierten Instituten soll gemeinsam die Betroffenheit und die Umsetzbarkeit auf der Compliance-Plattform bewertet werden. Die überarbeitete Zahlungsdiensterichtlinie der EU, PSD2, in der Zahlungsverkehrs-Risikosteuerung unter OSPlus war das Kernthema das Gastvortrags von Wolfgang Heine von der Finanz Informatik. Genauer gesagt, die neuen Umsetzungen der regulatorischen Anforderungen, die bei der Betrugsprävention überschneidend zu den Compliance-Aufgaben bestehen. 2018 stand damit ganz im Zeichen von wachsenden Mengen bei fachlichen Daten, einer steigenden Prüfkomplexität sowie den daraus resultierenden technischen Verarbeitungen für alle teilnehmenden Institute. Alle diese Punkte bleiben gemeinsame Herausforderungen, die die Nutzer der Compliance-Plattform auch im laufenden Jahr beschäftigen werden. Die nächste Veranstaltung  ist bereits für den Herbst in Frankfurt am Main vorgesehen.