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ITmagazin 3/2018

APA-Klausur 2018: Alles im Blick – OSPlus rückt den Kunden in den Mittelpunkt 

Bei seiner traditionellen Klausurtagung im August hat sich der Anwendungsplanungsausschuss (APA) nach Ablauf der zweiten Fünfjahresperiode als letztes FI-Gremium neu konstituiert. Zum neuen Vorsitzenden wurde Wilfried Groos (Sparkasse Siegen) gewählt, als seine Stellvertreter wurden Dr. Klaus Tiedeken (Kreissparkasse Köln) und Wolfgang Zender (Ostdeutscher Sparkassenverband) in ihrem Amt bestätigt. Damit ist die Neukonstituierung der Gremien der FI abgeschlossen. Inhaltlich wurde gemeinsam mit Vertretern der Verbundpartner die Entwicklungs-Roadmap für OSPlus fortgeschrieben. Neben konkreten Vorhaben für 2019 wurden in den Workshops auch wichtige Impulse für den OSPlus- Masterplan 2020 – 2022 aufgenommen, der nächstes Jahr verabschiedet wird. Dabei stehen der weitere Ausbau von OSPlus und die weitere Verknüpfung mit den Verbundsystemen zu einer zentralen digitalen Plattform im Fokus. Sie soll den Privat- und Firmenkunden ein ganzheitliches, innovationsgetriebenes Finanzmanagement mit Leistungen aus dem Verbund und darüber hinaus ermöglichen.  Im nächsten Jahr sollen 180 Millionen Euro in die Neu- und Weiterentwicklung der IT-Lösungen fließen, dabei unter anderem in den Aufbau des Firmenkundenportals, den Ausbau des Personal Finance Managements für Privatkunden und die vertriebliche Nutzung von Data Analytics. Auch Themen wie die Weiterentwicklung des Wertpapier und Bauspargeschäfts sowie die weitere Integration von Versicherungsangeboten sind berücksichtigt.

 

Finanz Informatik ausgezeichnet

Die Finanz Informatik (FI) hat gleich bei der ersten Teilnahme zwei Mal den »German Brand Award« gewonnen. Ausgezeichnet wurde der für das letzte FI-Forum produzierte Film »Macht man heute so« sowie die Marke »Finanz Informatik«. Der Film erhielt den begehrten Preis in der Kategorie »Excellence in Brand Strategy, Management and Creation«; die Marke »Finanz Informatik« wurde in der Kategorie »Industry Excellence in Branding« ausgezeichnet. In dieser Kategorie werden die besten Produkt- und Unternehmensmarken einer Branche prämiert. Die Jury würdigte unter anderem die hohe Gestaltungsqualität und die Leistungen im Bereich der Markenkommunikation des zentralen IT-Dienstleisters der Sparkassen-Finanzgruppe. Und das sowohl im Online- als auch im Print-Bereich sowie zu den zentralen Kundenveranstaltungen wie FI-Connect und FI-Forum. Der German Brand Award ist die Auszeichnung für erfolgreiche Markenführung in Deutschland. Er entdeckt, prämiert und präsentiert einzigartige Marken und Markenmacher. Verliehen wird der German Brand Award in den Klassen »Excellence in Branding«, »Industry Excellence in Branding« sowie »Excellence in Brand Strategy, Management and Creation«. Über 1.250 Einreichungen haben sich 2018 beim German Brand Award dem Wettbewerb gestellt. 41 Prozent davon im Bereich »Industry Excellence in Branding « und 49 Prozent im Bereich »Excellence in Brand Strategy, Management and Creation«.

»Macht man heute so « – Den preisgekrönten Film auf YouTube ansehen

Weitere Infos zum Award: www.german-brand-award.com

 

Großes Interesse an OSPlus in Hamburg

Mehr als 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Hamburger Sparkasse (Haspa) nutzten Anfang September die Gelegenheit, die Gesamtbanklösung OSPlus der Finanz Informatik (FI) näher kennenzulernen. Die auf fünf Tage verteilte interne Veranstaltung war Teil der umfassenden Vorbereitung der Haspa und ihrer Mitarbeiter auf die bevorstehende Migration zu OSPlus, die für Ostern 2019 geplant ist. In jeweils knapp zwei Stunden konnten sich die Teilnehmer einen Überblick über die geplanten Veränderungen verschaffen – vermittelt von Kollegen für Kollegen. An insgesamt fünf Info-Ständen, darunter einem der FI, konnten sich Teilnehmer ein gutes Bild von der FI, ihrem zukünftigen IT-Dienstleister, und ihrem Produkt- und Leistungsportfolio machen. Das Informationsangebot unter dem Motto »OSPlus kompakt« kam bei den Besuchern im Haspa Hanse Center in Hamburg-Borgfelde sehr gut an.

 

Neue Büros im Sparkassen-Campus eröffnet

Mitte Juli hat die Finanz Informatik (FI) ihre neuen Büros im Sparkassen-Campus offiziell eröffnet. Das modernisierte Gebäude der ehemaligen Sparkassen-Akademie ist der neue Arbeitsplatz für rund 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und umfasst mehr als 15.000 qm Büroflächen. Die FI in Münster bekommt damit einen zweiten zentralen, attraktiven Standort dazu. Gemeinsam mit rund 300 Gästen, davon zahlreiche Mitarbeiter des Sparkassenverbands Westfalen-Lippe (SVWL) und der Finanz Informatik, eröffneten Prof. Dr. Liane Buchholz, Präsidentin des SVWL, und Andreas Schelling, Geschäftsführer der FI, den neuen Standort. »Die FI nimmt bei der Verwirklichung der Digitalstrategie der Sparkassenorganisation eine besonders wichtige Rolle ein. Ich freue mich, dass rund 600 FI-Mitarbeiter hier am Bröderichweg einen neuen Arbeitsplatz gefunden haben«, sagte Prof. Dr. Liane Buchholz bei der Eröffnung. Andreas Schelling lobte den neu gestalteten Gebäudekomplex und verwies auf die Vorteile durch die räumliche Nähe – auch zum SVWL. »Wir fühlen uns hier extrem wohl. Ein moderner und zentraler Standort mit kurzen Wegstrecken und einer sehr guten Ausstattung.« Mitarbeiter vom SVWL wie von der FI nutzten die Gelegenheit, sich im Rahmen einer Führung die modernen Räumlichkeiten anzusehen. Hoch im Kurs standen dabei die Workshops mit Themen wie z. B.: Wie ist der Weg von der Produktidee zur Software? Wie testet die FI? Was ist Scrum? Kurzer Rückblick: Vor vier Jahren hat die FI das Angebot des SVWL angenommen, die ehemalige Sparkassen-Akademie nach ihren Anforderungen umzubauen. Ziel der FI war es, die Bürostandorte in Münster möglichst nahe beieinander zu betreiben und kurze Wegstrecken zu haben. Im Rahmen dieses Gesamtkonzepts wurden die bisherigen Standorte bei der LBS und an der Gartenstraße aufgelöst. In den darauffolgenden Jahren hat der SVWL die vormalige Akademie in drei Bauabschnitten zu Büroräumen umgebaut und modernisiert.

 

Kwitt auf Erfolgskurs

Nach dem Blitzstart weiter auf Erfolgskurs: Mehr als eine Million Kunden sind bereits »kwitt «. Sie nutzen das Handy-zu-Handy-Zahlverfahren, das die Sparkassen und nun unter gemeinsamem Namen auch Volks- und Raiffeisenbanken anbieten, um kleine Geldbeträge bequem und sicher an ihre Kontakte aus dem Smartphone-Adressbuch zu senden – und das ohne zusätzliche Eingaben. Das Interesse an der smarten Zahlungsmöglichkeit geht quer durch alle Altersstufen, denn es ist denkbar einfach: Wer mit »Kwitt« Geld versendet, muss nicht manuell die IBAN des Empfängers und bei Beträgen bis 30 Euro auch keine Transaktionsnummer eingeben. Sparkassenkunden, die Kwitt nutzen möchten, benötigen lediglich ein online-fähiges Girokonto und auf dem Smartphone die Sparkassen-App . Hier ist die bequeme Zahlfunktion fest integriert. Mit Kwitt hat die Sparkassen-Finanzgruppe Überweisungen stark vereinfacht und das Serviceangebot kundenorientiert ausgebaut.

 

Digitalisierung im Vertrieb – einfach machen

»Womit fange ich an? Und wer hilft mir dabei?« - mit diesen Fragen setzen sich viele Verantwortliche in Sparkassen bei der Umsetzung der Digitalisierung in ihren Häusern auseinander. Für Institute, die dabei den Fokus auf den IT-Einsatz im Vertrieb legen wollen, bietet die Finanz Informatik eine interessante Unterstützung: Im Rahmen der Dienstleistung »Digital Update Vertrieb« werden Optimierungsansätze auf Grundlage der individuellen Prioritäten und Erwartungshaltung der Entscheidungsträger erarbeitet, wobei Kunden- und Mitarbeiteraspekte sowie interne Prozesse betrachtet werden. Das kostenpflichtige Angebot liefert konkrete Handlungsempfehlungen zur Steigerung des Digitalisierungsgrades und IT-Nutzens im Vertrieb, deren Umsetzung von der FI bei Bedarf gerne separat unterstützt wird. Nach einer erfolgreichen Pilotierung haben bereits 15 Sparkassen das Angebot genutzt und nebenbei zur laufenden Weiterentwicklung und

bedarfsgerechten Ausgestaltung beigetragen. Weitere Informationen zu Inhalten und Ablauf der Dienstleistung erhalten interessierte Sparkassen von ihrer Kundenberatung.

Digitalisierungsberatung der FI in drei Schritten 

  1. Kick-off: institutsindividuelle Betrachtung/Definition »Digitalisierung«, gemeinsames Verständnis herstellen, Erläuterung der Analysestruktur nach den Bereichen Mitarbeiter, Kunden und Abläufe
  2. Analyse: Nutzungsdatenanalyse, Online-Befragung der Sparkasse, Abgleich der Ergebnisse mit der von der Sparkasse zugewiesenen Bedeutung der Themen
  3. Ergebnispräsentation: anschauliche Darstellung der Ergebnisse und Identifikation von Handlungsfeldern, Priorisierung der vorgeschlagenen Umsetzungspakete durch die Sparkasse

Dauer des individuellen Projekts: circa 2–3 Monate

 

Haspa-Migration im Zeitplan

Als einen wesentlichen Teil ihres Multikanal-Maßnahmenpaketshat die Hamburger Sparkasse (Haspa) im November 2016 entschieden, in einer ersten Stufe die Migration eines Großteils der eigenen Anwendungen auf OSPlus und die Anbindung ihrer Haspa-DV-Systeme (HDV-Systeme) für das Handels- und Wertpapiergeschäft, der Banksteuerung sowie für das Rechnungs- und Meldewesen an OSPlus vorzubereiten. Die seit diesem Zeitpunkt in beiden Häusern laufenden Projekte arbeiten auf den geplanten Migrationstermin Ostern 2019 hin. Obwohl die Migration über ein langes Wochenende erfolgen soll, stellt die große Anzahl von Kunden, Konten, Umsätzen sowie die Anzahl der anzubindenden und damit initial zu versorgenden HDV-Systeme eine besondere Herausforderung dar. Trotz der hohen Komplexität des Gesamtvorhabens liegen die Arbeiten im Plan. In der laufenden Integrationstestphase der DÜ4 (Datenüberleitung) testet die Haspa mittels tausender Testfälle nicht nur die korrekte Migration ihrer Daten, sondern auch bereits die korrekte fachliche Anbindung der HDV-Systeme im täglichen Rundlauf. Im Oktober findet dann eine weitere Datenüberleitung (DÜ5) und Anfang Dezember eine erste Generalprobe analog Cut-over statt, das bedeutet unter simulierten Echtzeitbedingungen. Für die Einführung von OSPlus wurde durch die Haspa ein umfangreiches Qualifizierungs- und Kommunikationskonzept erarbeitet. Um ihren Mitarbeitern OSPlus näherzubringen und darauf neugierig zu machen, fand in der Haspa unmittelbar vor dem Start der Qualifizierungsphase Anfang September die von ihr konzipierte interne Informationsveranstaltungsreihe »OSPlus kompakt« statt, auf der die Haspa-Projektmitarbeiter an unterschiedlichen Ständen OSPlus vorstellten und die FI sich als Dienstleister präsentierte.

 

OSPlus-Release 18.1 – umfangreiche, neue Funktionen 

Mit OSPlus-Release 18.1, das am 25. November 2018 eingesetzt wird, erhalten alle Kunden die neuesten Funktionen der Gesamtbanklösung. Berater wie Kunden dürfen auf zahlreiche Neuerungen gespannt sein. So werden beispielsweise die Privatkreditprozesse (S-Privatkredit, Modernisierungskredit und Sparkassen- Card Plus) für eine fallabschließende Bearbeitung mit Vertragsabschluss im Internet auf Basis einer elektronischen Signatur ausgestattet. Weitere stationäre und mediale OSPlus_neo-Prozesse – z. B. der Regelbasierte Finanz-Check oder das gewerbliche Finanzkonzept – erweitern das bereits umfassend bestehende OSPlus_neo-Produktportfolio und ermöglichen effiziente, vertriebliche Möglichkeiten. Zudem werden Wertpapier- und Deka-Prozesse um Funktionen wie die Bearbeitung von Deka-Sparplänen, Abräumsparen und die Wertpapierberatung in OSPlus_neo erweitert. Über das Impuls-Management ist eine einfache und schnelle Reklamationsbearbeitung mit allen erforderlichen und im OSPlus bestehenden Zahlungsverkehrsdaten möglich, inklusive automatischer Verwaltung von Wiedervorlagen. Auch im Banksteuerungsbereich gibt es wesentliche Neuerungen: Zur perspektivischen Ablösung von Individuallösungen werden weitere Datenbereiche an den Integrierten Datenhaushalt angebunden sowie weitere Standards im IDH-Reporting bereitgestellt.

 

Capital zeichnet S-Hub aus 

Das Wirtschaftsmagazin Capital und das Beratungsunternehmen Infront Consulting haben den Sparkassen Innovation Hub (S-Hub) als »Digitalen Pionier« ausgezeichnet. Damit schaffte das in Hamburg beheimatete Testlabor nur 18 Monate nach seiner Gründung den Sprung auf Platz drei in der Kategorie »Beste Company-Builder« und wurde allein von den Innovationslabors von Daimler und dem Heiztechnikunternehmen Viessmann auf die Plätze verwiesen. Der S-Hub überzeugte die Jury besonders in den Bereichen Steuerung durch das Management, bei der Themenauswahl, der effektiven Verzahnung mit anderen Geschäftseinheiten und mit seiner guten Vernetzung mit Partnern und Kunden. Insgesamt 60 Innovationslabore in ganz Deutschland wurden in acht Kategorien bewertet. Neben einem Fragebogen gehörten auch Besuche vor Ort sowie ausführliche Gespräche mit den Mitarbeitern zum Auswahlverfahren. Der S-Hub erreichte dabei eine Gesamtnote von 3,9 von maximal 5 Punkten und lag damit nur 0,2 Punkte hinter dem erstplatzierten Daimler Lab1886. »Das gute Ergebnis ist eine tolle Bestätigung des S-Hub-Konzepts als Testlabor der Sparkassen-Finanzgruppe für Start-ups und ihre Ideen. Es ist ein Kompliment an das gesamte Team, das mit Kreativität, Einsatz und Know-how an innovativen Plattform- und Produktideen arbeitet«, sagt Jens Rieken, Leiter des Sparkassen Innovation Hubs. Sein Ziel: Konzepte entwickeln und testen, aus denen langfristig Mehrwert sowohl für die Sparkassen und ihre Kunden als auch für die beteiligten FinTechs entstehen kann.

Infos unter: sparkassen-hub.com

 

 

 

Neue 100- und 200-Euro-Scheine

Mitte September stellte die Europäische Zentralbank die neuen Geldscheine der sogenannten Europa-Serie vor: Der 100-Euro- und der 200-Euro-Schein erhalten ein neues Gesicht und neue Sicherheitsmerkmale – so wie bereits in der Vergangenheit die 5-, 10-, 20- und 50-Euro-Banknoten. Einzige Ausnahme: Der 500-Euro-Schein wird vorerst nicht mehr aufgelegt. Die bisherigen 500er behalten aber ihre Gültigkeit als gesetzliches Zahlungsmittel, das heißt Geschäfte müssen sie weiterhin akzeptieren. Außerdem sind sie unbegrenzt bei den Zentralbanken umtauschbar. Seit Mai 2013 führt die EZB gemeinsam mit den nationalen Zentralbanken des Eurosystems schrittweise die zweite Euro-Banknoten-Serie ein. Die verbesserten Sicherheitsmerkmale wie das Porträtfenster zahlen sich aus: Sowohl in Europa als auch in Deutschland sank die Zahl der aus dem Verkehr gezogenen Euro-Blüten.

 

Google jetzt 20

Google, die bekannteste Suchmaschine der Welt , wird diesen September 20 Jahre alt. Der dahinterstehende gleichnamige Internetkonzern hat in den letzten zwei Jahrzehnten die Welt verändert. Das sekundenschnelle Auffinden von Informationen jeglicher Art im Internet ist heute eine Selbstverständlichkeit; der Begriff »googeln« dabei zum Synonym für die Suche geworden – inklusive Eintrag im Duden. Dabei gab es schon zuvor Suchmaschinen im Internet – zum Beispiel AltaVista (1995), Fireball (1996) oder Lycos (1997). Mit seinem speziellen Algorithmus und der Erkenntnis, dass die Relevanz einer Website von ihrer Verlinkung abhängt, setzte sich Google unaufhaltsam an die Spitze. Mehr als 90 Prozent aller deutschen Suchanfragen laufen heute über Google; weltweit sind es immerhin knapp 70 Prozent. Die chinesische Baidu, Microsofts Bing und Yahoo! sorgten in den letzten Jahren für immerhin etwas Wettbewerb.

 

Vor allem die Dominanz von Google, die ständige Anpassung seiner Algorithmen, die niemand vollständig kennt und das extensive Sammeln immenser Datenmengen sind es, die Datenschützer und Experten heute immer wieder kritisieren. Übrigens: Die erste Version der Suchmaschine, die bereits 1996 von den beiden Google-Gründern Larry Page und Sergey Brin programmiert wurde, hieß noch BackRub. Sie wurde jedoch schnell in »Google« umbenannt – eine Anspielung auf das Wort »Googol«, die mathematische Bezeichnung für eine 1 mit 100 Nullen.